Artikel aus dem Ressort Bezirke der Berliner Morgenpost Online vom 23.06.2002 Ehemaliges NS-Lager wird Gedenkstätte Niederschöneweide Vor 59 Jahren bauten Zwangsarbeiter die Baracken an der Köllnischen Straße in Niederschöneweide für andere Gefangene. Diese Sammlung schäbiger Baracken ist heute das einzige vollständig erhaltene Zwangsarbeits-Lager in Berlin. Mehrere in einem Förderkreis zusammengeschlossene Initiativen wollen das Relikt aus schrecklicher Zeit in ein Dokumentationszentrum zur NS-Zwangsarbeit und gleichzeitig zu einer in die Zukunft weisenden Begegnungsstätte vor allem für die Jugend umgestalten. Neben Gedenkstätte und Seminarräumen sollen ein Jugendhotel, Ateliers, Werkstätten und Büros entstehen. Am Dienstag um 18 Uhr wird das Sommerprogramm an diesem lange vergessenen Ort eröffnet. Bis zum 29. September sind zahlreiche Lesungen, Begegnungen mit Zeitzeugen, Führungen und Werkstattgespräche geplant. Außerdem ist eine sehr detaillierte Ausstellung zum Thema Zwangsarbeit in Berlin und Brandenburg zu sehen. ob Diesen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.morgenpost.de/archiv2002/020623/bezirke/story529540.html