Berliner Morgenpost Online vom 21.06.2002 Schüler errichten Mahnmal für Zwangsarbeiterlager cf Altglienicke - Ein «Denkzeichen Zwangsarbeit» errichten Schüler des Altglienicker Oberstufenzentrums Holztechnik gemeinsam mit Schülern der Knobelsdorff-Schule (Spandau), dem OSZ Bautechnik (Weißensee) und der Carl-Legien-Oberschule (Neukölln) auf ihrem Schulgelände an der Rudower Straße 18. Anstoß für das Projekt der Schüler, die damit einen Preis beim diesjährigen Victor-Klemperer-Wettbewerb gewonnen haben, war eine Mitteilung des Heimatmuseums Köpenick, dass sich auf dem Schulgelände ein Zwangsarbeiterlager befand. In 39 Baracken waren 4800 Italiener, Franzosen und Russen untergebracht. Die Schüler machten sich auf die Suche nach Zeitzeugen, erforschten die Lagergeschichte. Die meisten Baracken sind im Zuge des Autobahnbaus abgerissen worden. Die Schule will jedoch eine als Mahn- und Begegnungsstätte erhalten. Richtfest für das Mahnmal - ein Labyrinth aus begrünten Holzwänden und einer Treppe ins «Nirgendwo» - ist am 29. Juni, 11 Uhr. Diesen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.morgenpost.de/archiv2002/020621/bezirke/story529114.html