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Weitere Zitate aus der Koalitionsvereinbarung
(http://www.spd-und-das-ist-gut-so.de/koa2002/koa-inhalt.shtml):
Berlin spiegelt wie keine andere deutsche Stadt die Geschichte des Landes.
Erinnern und Gedenken sind ein wesentlicher Teil der Berliner Kultur und
Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Stadt.
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Im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung fällt Berlin angesichts seiner
geografischen Lage, seiner historischen Entwicklung und der Menschen, die in
dieser Stadt leben, die besondere Aufgabe zu, die Kulturen Osteuropas ins
Bewusstsein zu rücken und den Kulturaustausch zwischen Ost und West zu
fördern.
Internationale Kulturmetropole heißt auch, dass sich die Kultureinrichtungen mit
ihrem Angebot verstärkt auf ein internationales Publikum einstellen und ihre
internationale Vernetzung insbesondere nach Osteuropa weiterentwickeln.
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Berlin ist Kristallisationspunkt deutscher Geschichte. Die Erinnerung an die
NS-Gewaltherrschaft und ihre Verbrechen, den Zweiten Weltkrieg, die deutsche
Teilung und ihre Folgen, an die SED-Diktatur und deren demokratische
Überwindung durch die Ostdeutschen nimmt die Koalitionsparteien in die
Verantwortung, Orte des Gedenkens und der Auseinandersetzung mit unserer
Geschichte zu schaffen und zu erhalten.
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In Berlin ist es auf prägnante Weise möglich, Geschichte im Alltag der Stadt
erfahrbar zu machen. Die Koalition wird Projekte, die im Stadtraum historische
Spuren markieren, Informationen geben bzw. künstlerische Sinnbezüge
herstellen, auch künftig unterstützen.
Demokratisches Engagement braucht historische Orientierung. Gedenkstätten und
Projekte im Stadtraum sollen es daher insbesondere Kindern und Jugendlichen
mehr als bisher ermöglichen, sich mit der Geschichte Berlins auseinander zu
setzten.
In Verhandlungen mit dem Bund ist die Funktionsfähigkeit der Gedenkstätten,
soweit sie von gesamtstaatlicher Bedeutung sind, zu sichern.
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