Kein Schlußstrich!

Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit

 

Gedenkveranstaltung ehemaliger holländischer Zwangsarbeiter vor einer Baracke in Schöneweide, 
Mai 1995.

Bis vor kurzem zählten die ZwangsarbeiterInnen zu den vergessenen Opfern des Nationalsozialismus. Durch die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" haben einige von ihnen nun eine kleine finanzielle Entschädigung bekommen, aus der aber kein geschichtspolitischer Schlußstrich werden darf. 

Gedenkveranstaltung holländischer Zwangsarbeiter, Mai 1995
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Vielmehr muss die Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit bewahrt und in eine aktive, antirassistische Friedens- und Bildungsarbeit umgesetzt werden. Als wichtigste Rüstungsschmiede des Dritten Reichs, als ehemalige Reichs- und heutige Bundeshauptstadt hat Berlin dafür eine besondere Verantwortung, vor allem gegenüber den Ländern Mittel- und Osteuropas, aus denen die meisten der über 500 000 hier eingesetzten ZwangsarbeiterInnen kamen.

Jahrelanges Engagement von bürgerschaftlichen Initiativen hat das Land Berlin schließlich dazu gebracht, in Schöneweide im Jahr 2006 ein Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit einzurichten. Am authentischen Ort des letzten Berliner Lagers ist ein anschaulicher Erinnerungs- und Begegnungsort zur NS-Zwangsarbeit entstanden. Er braucht weiterhin Unterstützung von staatlicher und zivilgesellschaftlicher Seite. Auch der Bund und die Wirtschaft sind gefordert.

 

Förderverein Zwangsarbeiterlager Berlin-Schöneweide

 

http://www.zwangsarbeit-in-berlin.de

© Cord Pagenstecher