Ein authentischer ErinnerungsortGeschichte und Nutzung des letzten
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Hof des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers, 2001. |
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Erinnerungsort |
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Gebaut wurde das Lager ab 1943 vom Generalbauinspektor, der Behörde Albert Speers, für über 2000 ausländische Arbeitskräfte. In sechs Baracken des "Italienerlagers" lebten neben rund 500 Italienern auch andere Zwangsarbeiter. In der anderen Hälfte des Doppellagers 75/76 dienten zwei Baracken zeitweise als KZ-Außenlager für weibliche Häftlinge, die bei der Batteriefabrik Pertrix (VARTA) arbeiten mussten. Trotz baulicher Änderungen ist der Charakter der seit Juli 2001 mit einer Gedenktafel markierten Anlage noch deutlich erkennbar. Als letztes von rund 3000 Berliner Zwangsarbeiter-Unterkünften steht das gesamte, 3,3 ha große Ensemble seit 1995 unter Denkmalschutz; dennoch sind die Baracken von Verfall und Abriss bedroht. Die eine Hälfte des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers wurde 2005 bis 2006 zu einem Dokumentationszentrum umgestaltet. Zwei Baracken dienen als Ausstellungs- und Seminar-/Bürogebäude. Informationen zu Veranstaltungen und Führungen gibt das Dokumentationszentrum.
> Hintergrundtext zur Geschichte des Lagers (PDF, 150 kB) |
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Förderverein Zwangsarbeiterlager Berlin-Schöneweide |
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